Iran

Ein Markt mit Potenzial, auf dem man aber auch mit Herausforderungen rechnen muss. Iran bietet ein weitreichendes Handelsnetz, auch zu seinen Nachbarländern, eine starke Nachfrage für neue Technologien und gut ausgebildete junge Fachkräfte. Aufgrund der traditionellen Handelsbeziehungen genießen deutsche Unternehmen einen hervorragenden Ruf, der den Markteintritt und eine Abnahme für Produkte „Made in Germany“ erleichtert. Es bestehen Ausfuhrbeschränkungen seitens der EU und der USA. Beachten Sie die landesspezifischen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Markteinstieg

IRAN - Ein Markt mit 82 Millionen Konsumenten. Wie Sie diese erreichen, zeigt Ihnen die AHK Iran.

Iran - Wichtige Informationen auf einen Blick.

 

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05.02.2019

Aktuelles

Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich haben mit INSTEX eine Möglichkeit geschaffen, den legitimen Handel mit iranischen Partnern aufrechtzuerhalten. Die Tauschbörse, die seit dem 29. Januar 2019 registriert ist, wird ihre Arbeit in der ersten Umsetzungsphase auf humanitäre Güter konzentrieren, in weiteren Ausbaustufen alle Waren umfassen, die nach EU- und UN- Recht nicht sanktioniert sind. Darüber informierten Anfang Februar in Berlin Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Bundeswirtschaftsministeriums und der INSTEX-Geschäftsführer Per Fischer einen ausgewählten Kreis von Interessenten.

AHK Geschäftsführerin Dagmar von Bohnstein machte gegenüber den Vertretern der Bundesregierung die Dringlichkeit des Unterfangens deutlich. Der Zahlungsverkehr sei das Hauptproblem für deutsche Mittelständler, am Iran-Geschäft festzuhalten.

Angesichts des neuen Systems, mit dem Deutschland, Frankreich und Großbritannien die amerikanischen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran umgehen möchten, schöpft der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) "leichte Hoffnung" für den deutsch-iranischen Handel.

Die jetzt von den drei Partnerländern gegründete Gesellschaft soll den Zahlungsverkehr bei Iran-Geschäften abwickeln, wenn private Banken dies aus Furcht vor US-Strafen nicht mehr übernehmen. "Die Uhr zur Rettung der deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen ist fast abgelaufen", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier dazu der Nachrichtenagentur dpa.

„Im Einklang mit ihrer festen Entschlossenheit und ihren fortwährenden Bemühungen, den mit Resolution 2231 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen gebilligten Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPoA) aufrechtzuerhalten, geben Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich die Gründung von INSTEX SAS (Instrument for Supporting Trade Exchanges) bekannt, einer Zweckgesellschaft, die zum Ziel hat, den legitimen Handel zwischen europäischen Wirtschaftsakteuren und Iran zu ermöglichen.

Die E3 bekräftigen erneut, dass ihre Bemühungen, die wirtschaftlichen Bestimmungen des JCPoA aufrechtzuerhalten, daran gebunden sind, dass Iran seine Verpflichtungen im Hinblick auf das Nuklearprogramm vollständig umsetzt, was auch die uneingeschränkte und rasche Zusammenarbeit mit der IAEO einschließt.

Ziel ist es insbesondere, für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der EU ein Verfahren zu entwickeln, das die erforderliche "Due Dilligence" Prüfung möglichst einfach und unbürokratisch macht.

Die AHK Iran hat bei der Konferenz ihren Service vorgestellt. Geschäftsführerin Dagmar von Bohnstein erläuterte, wie das Netz von über 2.600 Mitgliedern der AHK Iran deutschen KMU bei der "Due Dilligence" Prüfung nützt. Die Kammer liefert Hintergrundinformationen ebenso wie eine Recherche im "Iranian Register Portal" und führt Identitäts-Checks nach dem Geldwäschegesetz (GwG) durch. Mitglieder der AHK Iran profitieren dabei von einem kostengünstigen Angebot.