Iran

Ein Markt mit Potenzial, auf dem man aber auch mit Herausforderungen rechnen muss. Iran bietet ein weitreichendes Handelsnetz, auch zu seinen Nachbarländern, eine starke Nachfrage für neue Technologien und gut ausgebildete junge Fachkräfte. Aufgrund der traditionellen Handelsbeziehungen genießen deutsche Unternehmen einen hervorragenden Ruf, der den Markteintritt und eine Abnahme für Produkte „Made in Germany“ erleichtert. Es bestehen Ausfuhrbeschränkungen seitens der EU und der USA. Beachten Sie die landesspezifischen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Markteinstieg

IRAN - Ein Markt mit 82 Millionen Konsumenten. Wie Sie diese erreichen, zeigt Ihnen die AHK Iran.

Iran - Wichtige Informationen auf einen Blick.

 

Iran - Veranstaltungen

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03.04.2019

Aktuelles

IR-DE Handel in den beiden ersten Monaten 2019 verringert sich gegenüber den letzten zwei Monate 2018 um 16.6%. Nach Angaben des Bundesstatistische Amt sank der Deutsch-Iranische Handel von Januar bis Februar 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 51% auf 264 Mio. Euro. Deutsche Exporte in den Iran betragen fast 223 Mio. Euro. Damit ist ihr Rückgang mit 52% zu verzeichnen und iranische Ausfuhren nach Deutschland belaufen sich auf 41 Mio. Euro und fielen sie somit um 42%.

 

Herr Parviz Aghili Kermani, Mitglied des Vorstands und Manager der Middle East Bank, sprach schwerpunktmäßig über den Prozess der Registrierung von Warenbestellungen. Zu den weiteren Teilnehmern des Treffens gehörte Mohsen Mehralizadeh, der ehemalige Gouverneur von Isfahan. Folgende weitere Themen wie nationale und internationale Fragen, Wirtschaftsanalysen der Nachrichten aus verlässigen Quellen und Überblick über das Arbeitsprotokoll der Arbeitsgruppe wurden in der Sitzung diskutiert.

Nach Angaben der Eurostat 2018 betrugen die gesamten 28EU-Ausfuhren in den Iran 8.920,5 Millionen Euro. Die Einfuhren aus dem Iran beliefen sich auf 9.472,7 Millionen Euro. Somit sanken die europäischen Exporte in den Iran um 17,6 Prozent im und die iranischen Exporte nach Europa um fast 6,5 Prozent.

Laut Eurostat verringerte sich die europäische Handelsbilanz 2018 auf - 552,2 Millionen Euro, im Vorjahr betrug sie 704 Millionen Euro. Einen Monat vor der Verhängung der Sanktionen waren die EU-Exporte in den Iran im Oktober mit einem Beitrag von 1.113 Millionen Euro am höchsten. Deutschland führte 2.708 Millionen Euro in den Iran aus und importierte 440 Millionen Euro aus dem Iran, so das Statistische Bundesamt.

Ziel des Seminars war es, eine Einführung in das Thema Firmengründung zu geben. Herr Amirafshari, German Middle-Eastern Law Firm, informierte über die verschiedenen Arten von Geschäftsvisa und deren Anforderungen, mögliche deutsche Rechtsformen für eine Unternehmensgründung, die Kommunikation mit deutschen Institutionen und Behörden und die Besteuerung von Unternehmen. Herr Azimzadeh, Persia Associates International Law, führte in folgende Themen ein: Die rechtlichen Besonderheiten für Nicht-EU Angehörige, die Erstellung eines Businessplans, die Möglichkeit der Familienzusammenführung und die Opition zum Erhalt eine Aufenthaltserlaubnis durch eine Firmengründung in Deutschland.

Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich haben mit INSTEX eine Möglichkeit geschaffen, den legitimen Handel mit iranischen Partnern aufrechtzuerhalten. Die Tauschbörse, die seit dem 29. Januar 2019 registriert ist, wird ihre Arbeit in der ersten Umsetzungsphase auf humanitäre Güter konzentrieren, in weiteren Ausbaustufen alle Waren umfassen, die nach EU- und UN- Recht nicht sanktioniert sind. Darüber informierten Anfang Februar in Berlin Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Bundeswirtschaftsministeriums und der INSTEX-Geschäftsführer Per Fischer einen ausgewählten Kreis von Interessenten.

AHK Geschäftsführerin Dagmar von Bohnstein machte gegenüber den Vertretern der Bundesregierung die Dringlichkeit des Unterfangens deutlich. Der Zahlungsverkehr sei das Hauptproblem für deutsche Mittelständler, am Iran-Geschäft festzuhalten.