Nachrichtenarchiv Tunesien

Tunesiens Regierung will die Exporte der nahrungsmittelverarbeitenden Industrie steigern. Bessere Vermarktung und der schwache Dinar sollen das unterstützen.

Die Reihe "Wirtschaftsdaten kompakt" wird zweimal jährlich im Mai und November aktualisiert.

Nach schwierigen Jahren erholt sich Tunesiens Textilsektor. Exporte und ausländische Investitionen steigen wieder. Produziert wird für den Export, vor allem nach Europa.

Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten bleibt Tunesien als Produktionsstandort attraktiv. Chancen bietet mittelfristig der Zugang zu Märkten südlich der Sahara.

Seit März 2018 wird in Tunesien die Echtheit einer ausländischen öffentlichen Urkunde durch die sogenannte Haager Apostille festgestellt. Die Apostille ersetzt das umständliche Legalisierungsverfahren.

Nach dem vereinbarten schrittweisen Zollabbau bildet Tunesien seit 2008 als erstes Land im Mittelmeerraum eine Freihandelszone mit der EU für nahezu alle gewerblichen Ursprungswaren der Zollkapitel 25 bis 97. Für ausgewählte Nahrungsmittel und Agrarprodukte haben die Parteien eine schrittweise Öffnung vereinbart.

China positioniert sich nun auch in Tunesien. Neben der Finanzierung von Infrastrukturprojekten geht es um Investitionen in Industrieproduktion und den Ausbau des Tourismus.

Mit einem leicht gestiegenen Wachstum sendet Tunesiens Wirtschaft positive Signale. Hohe Arbeitslosigkeit und Inflation drücken aber die Stimmung in der Bevölkerung.

Tunesien ist eines von nur 13 afrikanischen Ländern mit denen ein entsprechendes Abkommen besteht.

Die Zahlen vermitteln ein positives Bild des Geschäftsumfelds.